Selbstdatenschutz im Homeoffice

Beschäftigte im Homeoffice sind in Fragen des Datenschutzes zwar nicht auf sich allein gestellt, aber ihr Anteil an Schutzmaßnahmen ist höher, als viele glauben. Es geht um mehr als die Sicherheit für Notebook und Smartphone.

Selbst sind die Frau und der Mann

In Zeiten der Corona-Pandemie ist die Zahl der Beschäftigten im Homeoffice deutlich gestiegen. Zu Beginn waren viele Maßnahmen noch temporär gedacht, mit heißer Nadel gestrickt und gerade im Bereich der Datensicherheit mehr ein Provisorium als eine Lösung auf Unternehmensniveau.

Inzwischen aber ist in vielen Unternehmen deutlich geworden, dass das Homeoffice nicht mehr komplett verschwinden wird. Im Gegenteil: Viele Firmen wollen das Homeoffice als gleichberechtigten Arbeitsplatz neben dem Büro im Firmengebäude erhalten. Man spricht dann von hybriden Arbeitsplätzen.

Doch wirklich gleichberechtigt sind Homeoffice und Büroschreibtisch in der Firma nicht. Denn der Firmenarbeitsplatz kann von den zentralen Maßnahmen der IT-Sicherheit profitieren. Im Homeoffice sind die Beschäftigten selbst gefragt, für die Sicherheit der personenbezogenen Daten stärker aktiv zu werden.

Betriebliche Notebooks und Smartphones reichen nicht

Wie eine Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der deutschen Wirtschaft ergab, verwenden nur 42 Prozent der Unternehmen ausschließlich betriebseigene IT in den Homeoffices. Die Mehrzahl der Unternehmen setzt also darauf, dass die Beschäftigten auch private Geräte betrieblich einsetzen.

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