Corona – WHO ruft Notstand aus.

Der Zustand des Coronavirus-Patienten in Nordrhein-Westfalen ist kritisch. Am Montag (24.02.20) war der Mann mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Erkelenz im Kreis Heinsberg bei Aachen aufgenommen und auf der Intensivstation isoliert worden. In der Nacht zu Mittwoch wurde er ins Uniklinikum Düsseldorf gebracht.

Global „COVID-19“ -Dashboard | zur Live-Ansicht , bitte Bild anklicken

Am Dienstag (25.02.20) wurden zwei Infektionen mit dem neuen Coronavirus in Deutschland bestätigt. Einer der Männer, Mitte 40 mit Vorerkrankung, ist in einem kritischen Zustand. Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus: In Baden-Württemberg hat sich ein 25-Jähriger infiziert, kurz danach meldete Nordrhein-Westfalen den ersten Fall. Die Behörden beraten nun über das weitere Vorgehen. Es seien Gespräche geplant, um die Situation zu bewerten, sagte ein Sprecher aus NRW der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen.

Der Kreis Heinsberg habe einen Krisenstab einberufen, der bereits erste Maßnahmen ergriffen habe. So bleiben die Schulen und Kindergärten im Kreisgebiet am Mittwoch geschlossen, in der Kreisverwaltung soll es keinen Publikumsverkehr geben.

Eine Sprecherin von DB Regio NRW sagte der Deutschen Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen, man sei „im ständigen Austausch“ mit den Behörden. Zu den möglichen Maßnahmen gegen eine Ausbreitung könne auch eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs gehören.

Wir klären auf, was bei einer Betriebsschließung geschieht:
Sollten Behörden die Schließung eines Betriebs aufgrund des Coronavirus veranlassen, dann sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Beschäftigten weiterhin Lohn zu zahlen!

Dies gilt “wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber der Arbeitgeber sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen”. Das bestätigte das Bundesarbeitsministerium (BMAS) auf Anfrage des Redaktions-Netzwerks Deutschland. Die ausgefallenen Arbeitszeiten müssten grundsätzlich nicht nachgearbeitet werden, sagte ein Sprecher.

Was Sie als Geschäftsführer tuen können um auf den Fall einer behördlichen Betriebsschließung oder Landesweiten Zwangsquarantäne vorbereitet zu sein:

Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung von IT-Notfallplänen oder der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen, sowie der implementierung neuer Technologien benötigen, rufen Sie uns an. Sie erreichen uns unter der Experten-Hotline 02195-9209070 !

Die Bundesregierung empfiehlt jedem Bundesbürger, stets einen Nahrungsmittelvorrat für einen Zeitraum von 14 Tagen im Haus zu haben. Die Vorgabe wird gestützt von den Aussagen des Bundesamt für Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz sowie dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: „So stehen Sie und Ihre Familie in einem Notfall nicht mit leerem Magen da.“

Online Dashboard mit LIVE-Tracker der Virus-Verbreitung

Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes „NINA“

Checkliste nach den offiziellen Vorgaben der Bundesregierung

Vereinfachte Kalkulation für den Not-Vorat an Lebensmittel